look.anorexia




  Startseite
  Über...
  Archiv
  Links
  Gästebuch
  Abonnieren
 



  Freunde
   
    my-bloodless-suicide

   
    weg-zum-ich

    - mehr Freunde




  Letztes Feedback
   1.03.13 02:13
    sycinpnq
   1.03.13 02:13
    sycinpnq
   1.03.13 02:14
    sycinpnq
   6.03.13 11:48
    {Emotic(jump)}
   4.02.14 10:04
    cool
   27.02.17 10:11
    Die Manner und die Fraue



http://myblog.de/look.anorexia

Gratis bloggen bei
myblog.de





Warum sind wir nicht unsterblich?

Prinzipiell ist Unsterblichkeit nicht unmöglich. Experten sind sich sicher, dass das Leben des Menschen, etwa durch genetische Manipulation, zumindest verlängert werden könnte. Bei vielen Tieren ist das schon gelungen. Der erste Beweis, dass die Lebenszeit veränderbar ist, gelang dem amerikanischen Altersforscher Michael Rose 1991: Er züchtete extrem langlebige Fliegen und bewies damit, dass die Alterung zum Teil genetisch gesteuert ist. Das war der Startschuss für die genetische Altersforschung. Seither haben die Genetiker einen ganzen Zoo von Methusalemtieren gezüchtet, etwa Mäuse, die bis zu 26 Prozent länger leben als ihre Artgenossen.

Es gibt auch eine alltagstaugliche, jedoch rabiate Methode: Tierexperimente zeigen, dass eine dauernde Mangeldiät das Leben verlängert – vermutlich, weil der Stoff-wechsel heruntergefahren wird und der sogenannte oxidative Stress im Organismus abnimmt. Zweifelhaft ist aber, ob das auch bei Menschen funktioniert. Ob man 100 Jahre hungern will, um 100 zu werden, ist eine andere Frage.

Auch ohne solche Qualen ist die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen in den vergangenen 170 Jahren um 40 Jahre gestiegen: in jeder Dekade gleichmäßig um 2,5 Jahre. Gründe dafür waren etwa die Fortschritte in Medizin und Hygiene.

Trotzdem ist noch immer rätselhaft, wie die Uhr im Körper genau tickt, wie Gene und Umwelt zusammenwirken und uns altern lassen. Warum manche Fliegen binnen weniger Stunden verenden, manche Menschen bis zu 120 Jahre in Gesundheit leben und kalifornische Sequoia-Bäume 4000 Jahre dem Tod trotzen, bleibt vorerst ein Geheimnis.

Einen wichtigen Grund aber gibt es, warum wir sterben müssen: die Evolution. Sie braucht den Tod, und ohne sie würden wir nicht existieren. Weil Individuen unterschiedlich sind, funktionierten manche besser und können sich häufig fortpflanzen, während andere benachteiligt sind und sterben, ohne ihre Gene weiterzugeben. Dabei entstehen neue Arten. Gäbe es dieses Gesetz der Evolution nicht, wären nie Menschen entstanden, die sich fragen: Warum sind wir nicht unsterblich?

Quelle
16.8.10 11:47
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung