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Mein Körper - Mein veganer Tempel

Quelle: http://veganwave.blogsport.de/2009/06/14/mein-koerper-mein-veganer-tempel/

 

 

Auf der Internetseite von http://no-racism.net habe ich heute einen interessanten Artikel gefunden, der verschiedene Parallelen zwischen Veganismus und Essstörung betrachtet.Essstörung
Ich denke, dass es zunächst wichtig wäre zu definieren, was überhaubt essgestört ist. Was Norm und vorallem Abnorm ist, definieren nicht wir, sondern die herrschende Gesellschaft über uns (Ärzte, Regierung, Gesundheitsbehörden) .
Jegliches Essverhalten, was von unseren bisherigen Vorstellungen der westlichen Esskultur abweicht, liese sich als Krankheit dekladieren. Doch ist es nicht krank, dass der Mensch sich als die bessere Spezies ansieht, gezielt Tiere züchtet um sie später qualvoll zu ermorden und zu verspeißen?
Ohne das Problem der Essstörung verharmlosen zu wollen, aber trägt nicht vielleicht der hohe Fleischkonsum auch wesentlich mit dazu bei, dass in den meist überernährten westlichen Gebieten der Welt immer Frauen und Männern an Essstörungen erkranken? Fleisch macht krank und der Verzehr von toten Tieren beeinflusst auch erheblich unser psychisches Wohlbefinden. Stresshormone, die das Tier kurz vor vor seiner Hinrichtung vermehrt produziert, lassen sich im Fleisch nachweisen. Psychische Erkrankungen haben viele Ursachen, so wie dies auch der nachfolgende Text wieder spiegelt. Viele Menschen, die sich vegan oder vegetarisch ernähren, bestätigen, dass sie sich freier und leichter fühlen. Ein gutes Verhältnis zum Körper wirkt präventiv Essstörungen und andere Erkrankungen vor.
Deshalb denke ich, dass sich Magersucht und Bulemie gut mit einer veganen Lebensweise kompensieren lassen, auch wenn dadurch noch nicht die wahren Ursachen bekämpft werden
Die Machtverhälfnisse, Lookismus und die fehlende Eigenständigkeit von Mensch und Tier machen diese Gesellschaft krank. Ohne die Bekämpfung der herrschenden Strukturen ist diese Gesellschaft dem Untergang geweiht.
vegan

[ 09. Jun 2009 ]
Mein Körper – Mein veganer Tempel
Eine feministische Betrachtung der möglichen Risiken und Nebenwirkungen veganer Ernährung.
Ein Artikel der sich mit der Verbindung von Veganismus und Essstörungen auseinandersetzen will, muss sich zunächst einmal von einigen Vorannahmen abgrenzen. Erstens geht es hier nicht darum den plumpen Vorwurf, dem vegane Menschen häufig ausgesetzt sind, zu wiederholen, dass Fleischessen natürlich sei, und der Verzicht auf tierische Produkte deshalb automatisch einer Essstörung, im Sinne einer ‚nicht-natürlichen‘ Lebensweise gleichkomme. Und zweitens geht es hier nicht darum eine inhaltliche Position zum Thema Anti-Speziezismus einzunehmen. Vielmehr geht es darum aus einer feministischen Perspektive einen Aspekt veganer Ernährung zu beleuchten, der zwar mitten im Raum steht, aber trotzdem meist übersehen wird: nämlich die markante Ähnlichkeit der Dynamik von Essstörungen mit dem Umgang mit Veganismus bei – nicht nur aber vor allem – Frauen.

Sarah sitzt in am WG Küchentisch und isst Torte. „Mona kommt herein und sagt: Mhmm, das schaut ja lecker aus!“. Sarah: „Ja, die hab ich von meinen Eltern mitgebracht. Magst auch ein Stück?“ Mona darauf: „Das geht leider nicht. Ich bin…
- auf Diät
- vegan
(bitte ankreuzen)

Für die meisten Frauen ist Essen ein Thema. Kaum eine die nie eine Diät gehalten hat, sich gefragt hat, ob sie sich noch ein Stück Torte nehmen soll, sich beobachtet gefühlt hat beim Pommes-frites essen. Kaum eine die nie auf Kummer mit nichts mehr essen oder mit umso mehr essen reagiert hat. Kaum eine die nicht phasenweise gehungert, gekotzt, geschlungen oder zumindest daran gedacht hat. Kaum eine deren Verhältnis zu Essen vollkommen unkompliziert ist, frei von Schuldgefühlen, ausschließlich bestimmt von Lust und Kalorienaufnahme. Kaum eine Frau deren Hunger keine Geschichte hat.
Essstörungen sind nicht auf herrschende Schönheitsideale zu reduzieren. Dünn oder dick zu sein ist weniger eine Frage der Attraktivität als der, wie viel Raum eine Frau einnimmt – und dass Raum für Frauen begrenzt ist ist kein Geheimnis. Hunger handelt von Begehren, davon was ich will von der Welt – und davon wie viel mir zusteht. Wie hungrig darf ich sein, wie viel kann ich erwarten, was darf ich verlangen? Das sind bittere Fragen, vor allem für Frauen, denen dabei ganz besonders oft der Appetit vergeht.

Vegan zu sein ist definitiv cool. Nicht nur die die sich in ihrem politischen Engagement mit Tierrechten auseinandersetzen, sondern auch viele die mit dem Kampf gegen Speziezismus sonst nicht viel am Hut haben, ernähren sich vegan. Schon die Formulierung ‚vegan sein‘ – im Gegensatz zu ‚vegan essen‘ weist darauf hin, dass der mögliche Distinktionsgewinn dadurch nicht zu unterschätzen ist. Diät zu halten ist da schon weniger cool. In einer Szene in der von jeder Frau erwartet wird das Patriarchat zumindest im Kopf bereits überwunden zu haben ist es kaum möglich zuzugeben, dass das eigene Wohlbefinden auch vom Gewicht abhängig gemacht wird.

Essstörungen sind immer auch ein Versuch ein System in die eigene Ernährung zu bringen. Wenn das Gefühl für sich selbst so wenig vorhanden ist, dass ein simples ‚ich habe Hunger – ich esse‘ nicht mehr funktionieren kann, dann bietet eine Essstörung eine alternative Orientierung. Das können gezählte Kalorien sein, das Herausspeiben der Nahrung oder der Versuch einfach jeden Tag das gleiche zu essen – in jedem Fall bietet das System Halt. Vegane Ernährung erfüllt die selben Kriterien, auch sie bietet Halt und Orientierung, macht das Angebot sich mit dem Essen wohl zu fühlen, weil klar ist welche Nahrungsmittel gegessen werden dürfen und welche nicht – zu wissen was ist gut für mich und was nicht.

An dieser Stelle ist es notwendig den Charakter dieser Verbindung zwischen Veganismus und Essstörungen näher zu beleuchten. Wie eingangs festgestellt geht es hier definitiv nicht um eine Gleichsetzung von Veganismus und Essstörungen. Es geht hier auch nicht darum eine Kausalität zwischen den beiden herzustellen – weder führt vegane Ernährung automatisch zu gestörtem Essverhalten noch werden alle, für die Essen in irgend einer Form ein Problem darstellt vegan. Die Verbindung um die es hier geht ist mehr die einer ähnlichen Dynamik, in der die Art wie essgestörte Frauen mit Nahrung umgehen oft dem Umgang veganer Frauen mit Nahrung gleicht.

Für den Brunch wurde viel vorbereitet, der Tisch ist reich gedeckt. Anna schaut irritiert. Sie nimmt sich ein bisschen grünen Salat, Karotten und einen Apfel. Grantig sagt sie: „Das kann ich echt alles nicht essen. Ich bin…
- auf Diät
- vegan
(bitte ankreuzen)

Wie in den kleinen Ratespielen die im Text verstreut sind – und die wir, die Autorinnen, übrigens ausnahmslos alle selbst erlebt haben – gleichen sich oft Situationen mit Frauen die vegan sind und mit Frauen für die Essen ein Problem darstellt – so wie sich auch das Gefühl der Beklemmung ähnelt dass sich dabei bei uns als feministischen, im Umgang mit Essstörungen sensibilisierten Frauen einstellt. Einbildung? Nur unser Film? Ein Besuch in veganen Foren bestätigt unseren Verdacht. Wer dort unter ‚vegan + Essstörung‘ sucht findet viele Einträge in denen Frauen von ihrer persönlichen Geschichte berichten – von der 15jährigen die denkt dass sie sich wenn sie vegan essen würde vielleicht auch ohne Erbrechen ‚rein‘ fühlen könnte, bis hin zu vielen Frauen, die davon erzählen wie Veganismus eine Ersatzdroge für ihre Essstörung wurde.

‚Rein‘ zu bleiben ist ein wiederkehrendes Motiv in vielen Frauenleben. In einer Welt die – gerade zu Frauen – oft nicht freundlich ist, in denen selbstbestimmtes Leben schon gegen die Mauern im eigenen Kopf rennen muss, scheint die Kontrolle über den eigenen Körper oft der einzige Weg auf sich selbst aufzupassen. Wenn ich mich vor sexualisierter Gewalt, Zukunftsängsten oder Einsamkeit nicht schützen kann, dann kann ich mich doch immerhin davor schützen die Kontrolle über meinen Körper zu verlieren, kann darauf achten mir nur gesunde – gute Produkte – zuzuführen, kann aufpassen dass nichts schlechtes in mich eindringt. Viele Frauen leben in einem latent gewalttätigen Umfeld und achten peinlich genau darauf, kein ungesundes Gramm Fett zu viel zu sich zu nehmen.
Vegane, die bis auf die letzte E-Nummer kontrollieren dass ihnen nur ja kein tierisches Spurenelement zu nahe kommt, erinnern an diese Vorsicht. Der Körper muss rein bleiben von den schlechten tierischen Produkten, darf nicht verunreinigt werden, muss beschützt werden. Mein Körper – mein Tempel, der rein gehalten werden muss auch wenn es draußen stürmisch ist.
„Aber ich find Fleisch und Milch einfach grauslich“ ist der gängige Einwand an diesem Punkt der Diskussion. Aber genau hier liegt eine weitere Parallele: Auch anorektische Frauen finden Fett grauslich. Sie ekeln sich vor dicken Kuchenglasuren, Fettaugen auf der Suppe und cremigen Desserts und sind gleichzeitig fasziniert davon. Niemand kennt so viele tierische Produkte wie Vegane, niemand kann so gut Kalorientabellen erstellen wie essgestörte Frauen. Es ist nicht ungesund manche Lebensmittel nicht essen zu wollen – aber es ist problematisch viele Lebensmittel nicht essen zu dürfen. Wenn aus einem ‚das mag ich nicht essen‘ ein ‚das kann ich nicht essen‘ wird, dann wird aus einer selbst gewählten Entscheidung ein Zwang – und Zwängen sind Frauen auch im Bezug auf Ernährung schon genug ausgesetzt.

Natalie und ihre Mitbewohnerinnen kochen gemeinsam. Susanne will die Sauce ohne Butter und Schlagobers kochen. Natalie denkt verächtlich: „Ja, jetzt tut sie wieder so korrekt! Dabei ist sie gar nicht so konsequent. Ich hab genau die leere Eis Packung auf ihrem Schreibtisch gesehen. Die soll nicht so angeben, die ist ja gar nicht wirklich…
- auf Diät
- vegan
(bitte ankreuzen)

Mit dem Ekel und der Faszination kalorienreichen Nahrungsmitteln gegenüber kommt auch der Stolz diese nicht zu essen – stärker zu sein, sich zurückhalten zu können, sich unter Kontrolle zu haben. Mit diesem Stolz kommen auch die missgünstigen Kommentare unter Frauen, die Blicke welche wie viel isst. Für eine dicke Frau gehört viel Mut dazu öffentlich Eis zu essen. Kleine Frauen, leichte Frauen, dünne Frauen haben es leichter, ihnen wird ihr Hunger aufs Leben leichter verziehen. Frauen die sich ‚zu viel‘ nehmen werden dafür bestraft – ob es ums Essen, um Sex, Aufmerksamkeit oder Erfolg geht. Viele Frauen kennen den Stolz des Verzichts – und dieser Stolz wird auch durch vegane Ernährung hervorgerufen. Kein sehr gesunder Stolz allerdings, weil er uns nicht stark und groß sondern bloß bescheiden und unbefleckt zurück lässt.

Nein, nicht immer bedeutet vegane Ernährung Verzicht. Wir bestreiten keineswegs dass es möglich ist lustvoll, reichhaltig und im Übrigen sehr lecker vegan zu essen. Lustfeindlich ist es also keineswegs – wenn aber auch kein hemmungsloser Genuss.

Clara setzt sich zu ihrer besten Freundin Elisabeth und jammert: „Jetzt hab ich zu Ostern schon wieder soviel Milchschokolade gegessen! Ich war zu Hause, und obwohl meine Mutter genau weiß dass ich das nicht mag hat sie so viel Süßzeug gekauft. Und ich kann dann natürlich nicht Nein sagen. Mir ist das ja eigentlich total wichtig, aber ich schaffs einfach nicht konsequent zu bleiben.“ Elisabeth zeigt sich mitfühlend: „Ja, das kenn ich. Meine Mutter versteht auch nie, dass ich…
- auf Diät bin.
- vegan bin.
(bitte ankreuzen)

Frauen, die Erfahrungen mit Essstörungen haben, wissen wie es ist, wenn die ganze Aufmerksamkeit nur mehr ums Essen kreist, wenn die erste und die letzte Frage an jedem Tag die ist was heute zu sich genommen werden darf, wenn in all dem Nebel kein Platz ist für größere Fragen. Die, die diesem Nebel entkommen sind haben oft ein feines Gespür dafür wenn die Frage nach dem Essen in ihrem Leben wieder zu viel Platz einnimmt. Natürlich wissen wir nicht wie viele Frauen Erfahrungen mit Essstörungen gemacht haben und jetzt vegan essen. Aber die, die es tun gehen ein hohes Risiko ein, das Risiko Essen wieder zum Zentrum ihres Selbst zu machen, wenn auch unter anderen, politisch höher bewerteten Spielregeln.
Für manche scheint vegan zu essen allerdings auch eine Art Kanalisierung ihrer Essstörung darzustellen. Wenn durch den Verzicht auf tierische Produkte die Grenzen klar genug abgesteckt sind, dann ist es manchmal möglich innerhalb dieses Feldes wieder besser für sich zu sorgen, sich darum zu kümmern dass der Körper genug Nahrung bekommt und sich etwas Gutes zu tun.
Daran ist nichts auszusetzen, im Gegenteil, jede Praxis die Frauen hilft besser für sich zu Sorgen ist begrüßenswert. Schwierig wird es dann, wenn wieder der Stolz ins Spiel kommt, wenn Frauen die sich zutrauen alles und noch viel mehr zu essen mit scheelen Blicken angeschaut werden – „du bist aber hungrig heute?!“ – ein Imperativ der in fast jeder Mädchen-Sozialisation eine Rolle gespielt hat.

Schwierig ist auch, dass vegane Ernährung zwar helfen kann die Essstörung in den Griff zu bekommen, es aber gleichzeitig noch komplizierter macht diese zu thematisieren. Frauen mit Essstörungen werden mit ihrer Krankheit oft allein gelassen, Verwandte oder FreundInnen spielen beim Versteckspiel mit und ermöglichen damit, dass die Krankheit in einer Art Doppelleben ausgelebt wird. Als Veganismus ausgelebte Esstörungen machen es für betroffene Frauen noch schwieriger Hilfe zu bekommen, da jedes Gespräch über den Schmerz der betroffenen Frau erst den Umweg über den Schmerz der Tiere nehmen muss, der offenbar leichter als politisch erfahren werden kann, als die eigene Depression.

Vor der Uni werden Schokoriegel als Werbegeschenke verteilt. Tilda beißt in ihren hinein und schaut plötzlich erschrocken. „Jetzt hab ich einfach abgebissen und total vergessen dass ich ja eigentlich grad versuche…
- Diät zu halten
- vegan zu leben
(bitte ankreuzen)

Essen ist ein politisches Thema – und zwar in mehrerer Hinsicht. Möglicherweise führt der Verzicht auf tierische Produkte zu weniger Tierleid. Möglicherweise ist vegan essen aber auch eine Praxis die sich häufig nicht mit feministischen Grundsätzen vereinbaren lässt: nämlich denen, die sagen dass Politik Frauen stärker, größer und hungriger – im Sinne von neugieriger, auf sich selbst, auf das Leben, auf die Welt und alles was sie zu bieten hat – machen soll. Feministische Politik muss über den Hunger und über den Verzicht von Frauen sprechen. Es ist schwierig die ganze Bäckerei zu wollen wenn schon das kleinste Stück vom Kuchen zu viele Kalorien hat. Wenn wir uns zu viel damit befassen was wir essen verlieren wir zu leicht alles andere aus den Augen – was wir wollen, was wir brauchen, wofür es sich lohnt zu kämpfen.
Essstörungen sind in jedem Fall eine Antwort auf eine frauenverachtende Gesellschaft. Sie können als Widerstand gegen Sexismus gelesen werden, in dem Frauen Normierung ad absurdum führen – „ich soll abnehmen? Dann nehme ich soviel ab dass ich verhungere!“, oder auch als „frau kann garnicht soviel essen wie sie kotzen möchte“ – oder sie können als Krankheiten interpretiert werden, die Frauen in lebensgefährliche Sackgassen drängen, aus denen es kaum einen Ausweg gibt. Vermutlich sind sie beides – sowohl ein Widerstand als auch ein Brechen unter der Norm. Auch wenn Antispeziezismus einen wichtigen theoretischen Beitrag zur Herrschaftskritik leistet, muss die Frage, ob vegane Ernährung, die so sehr mit den Mechanismen des ‚unter der Norm Brechens‘ spielt, wirklich eine emanzipative Praxis sein kann, gestellt werden.
Vegane Ernährung und feministischen Forderungen stehen offenbar häufig in einem Widerspruch zueinander – ein Widerspruch der zwar nicht unbedingt aufgelöst werden muss, der aber nicht ignoriert werden darf. Eine politische Praxis, die Essen so sehr ins Zentrum der Aufmerksamkeit stellt, in der so stark reglementiert wird was Frauen essen, muss sich nicht nur damit auseinandersetzen ob hier Tiere befreit werden, sondern auch damit ob hier Frauen reduziert werden – reduziert auf sich selbst und die Frage „was darf ich heute essen?“. Eine politische Praxis die sich so viel mit Essen auseinandersetzt, und dabei feministische Fragestellungen nicht mitdenkt, muss sich den Vorwurf gefallen lassen antifeministische Politik zu machen.

10.3.11 17:50





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