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Urkost kann helfen

http://www.rohkost.org/viewtopic.php?f=2&t=11020&p=73118

 

 

Ich vertrug gar nichts mehr. Jedes Essen bereitete mir Schmerzen und übelste Reaktionen. Ich war so verzweifelt dass ich jegliche Nahrungsaufnahme, bis auf Wasser, komplett verweigerte. Über 6 Wochen lang.

 

Mein Mann jetzt ist da umgänglicher. Er erwartet nicht dauernd den Sonntagsbraten, aber gekocht will er schon. Und ich kann es nicht mehr. Es wiedert mich an.

 

wenn ich Fleisch nur rieche es mir regelrecht übel wird

 


biketrip hat geschrieben:andere frage die du dir stelllen musst, wegen deinem dünnsein: ich weiss nicht wie dünn du bist, und ob das gesund ist.

ich hatte früher mal freundinen, die waren bulemiker und andere magersüchtig. die hatten teilweisse psychosomatische schmerzen wenn sie sich zu dick fühlten.


Zur Zeit bin ich absolut nicht zu dünn. Gestern Früh gewogen: 58kg. Im Frühjahr war ich dann bei 53 kg und habe das Gewicht stabil gehalten. Ich habe mich super gefühlt, fit und energiegeladen. Aber ihm war ich zu dünn.

 

 

 Ich bin in therapeutischer Behandlung, weil meine Essensverweigerung in die ich manchmal verfalle bei "Normalkost" meist als Magersucht gedeutet wird.

 

 

Nun fühlte ich mich eben wieder behäbig und unbeweglich, träge und überfüllt und habe in dem halben Jahr "Normalkost" 10 kg zugelegt. AAAAAAAAhhhhhhh! Was bin ich froh dass die nun wieder dahin schmelzen und alles wieder schön straff wird.

 

 

Viele sagen ich habe Essstörungen, und bei Normalkost stimmt das wohl auch. Denn ich werde davon nicht satt, esse zuviel, bin nicht befriedigt und esse noch mehr. Mein Gewicht ist in den letzten Jahren immer hoch und runter, hoch und runter, dauernd und immer und das auch noch meist wirklich rasch.

 

 

 Nur mit der Rohkost habe ich das Gefühl Hunger als Hunger zu spüren, Sättigung als Wohlgefühl ohne überfüllt und träge zu sein und vor allem eine befriedigende, langanhaltende Sättigung.

 

 

Diesen Forumsbeitrag fand ich sehr interessant und aufschlussreich, zeigt es doch, dass man bei Essstörungen nicht immer nur an die klassischen Ursachen denken muss (die ja auch gar nicht klassisch sind und bei jedem individuell), sondern es auch schlichtweg daran liegen kann, dass man die übliche Ernährung nicht verträgt.
12.2.10 01:24


Mit 12 schloss ich einen Pakt mit dem Teufel

Diesen Text habe ich aus einem englischsprachigen Blog übersetzt.

 

http://proanaquest.blogspot.com/2010/01/deal-with-devil-part-1.html

 

Schon solange ich mich erinnern kann, machte ich mir viele Gedanken über meinen Körper. Ich erinnere mich daran, über meinen Turnanzug nachzudenken, den ich zur Turnstunde trug, als ich gerade 3 war. Ich erinnere mich daran, wie ich es hasste, wenn meine Oberschenkel sich über dem Stuhl im Klassenraum ausdehnten, wenn ich Shorts trug. Das war in der dritten Klasse. Ich erinnere mich daran, wie ich mit großen Mädchen in eine Reihe gestellt wurde beim Gruppenfoto, und wie ich annahm dass es daran lag, dass ich fett war. Es gab eine Menge Faktoren, aber als ich ein Alter von 12 Jahren erreicht hatte, fühlte ich, dass mein Leben vollkommen außer Kontrolle geraten war, und ich war nicht glücklich.

 

Zu diesem Zeitpunkt begegnete ich Ana.

 

Da stand sie. Ich werde niemals dieses strahlende Traumbild der Schönheit vergessen: Eine filigrane, gertenschlanke Erscheinung der Perfektion. Vollkommen schön. Vollkommen perfekt. Alles wonach ich verlangte. Ich betete sie unumschränkt an. Sie sagte mir, wenn ich ihr folgte, würde ich alles bekommen, was ich wollte – Schönheit, Perfektion, Glück, Sicherheit und Kontrolle.

 

Ungefähr um diese Zeit erschien der Teufel selbst, griff nach mir und bot mir einen einzigen, perfekten Apfel an. „Wenn du tust, was ich dir sage, und mir gehorchst, dann gebe ich dir alles, was du willst. Du wirst perfekt sein. Du wirst einer Göttin gleichen. Ignoriere jeden anderen. Ich werde dir den Weg weisen.

 

Ich musste es haben. Ich wusste, ich würde niemals wirklich glücklich sein, bevor ich dieses Leben hatte. Diesen Körper. Diese Kontrolle. Während es viele Dinge in meinem Leben gab, die mir das Gefühl vermittelten, kraftlos und hässlich zu sein, gab es hier ein Ziel, in das ich vollständig eintauchen konnte – und niemand würde mich bremsen können! Ich gab mein Herz und meinen Verstand dafür hin. Ich war stark genug, die kurzzeitigen Freuden zu verschieben, denn ich hatte ein viel höheres Ziel. Und dieses Ziel wurde mein Leben.

 

* * *

 

Ana hinterher zu jagen war wie einer Luftspiegelung in der Wüste hinterher zu jagen. Ich konnte ihr bis zum Horizont hinterher rennen, nur um herauszufinden, dass sie weitere zehn Meilen entfernt war. Ich konnte in den Spiegel schauen, und mich selber daran erinnern, wie unzufrieden ich war. Ich konnte sie klar erkennen und verfolgte sie erneut. Über die Grenzen des Horizonts hinaus – jenseits des Meeres, über die Berge, in die Täler und wieder zurück.

 

Fast zehn Jahre vergingen.

 

Eines Tages im College schaute ich in den Spiegel und erkannte, dass die zwölfjährige in meinem Innern durch und durch wütend war. Nach all diesen Jahren treuer Gefolgschaft zu Ana, in denen ich jedes einzelne Gebot befolgt hatte, hasste ich mich nur noch mehr. Anstelle des strahlenden Bildes, das ich mittlerweile sehen müsste, wirkte meine Haut einfach grau. Meine Augen sahen stumpf aus, und meine einst dicken, schimmernden Locken waren ein trockenes, strähniges Durcheinander, das Klumpenweise ausfiel. Die Zeiten des Hungerns hatten meine Muskeln verschlungen, ließen mich zittrig und schwach sein. Wenn ich von diesen Kreislaufsatte hatte und versuchte, normal zu essen, rebellierte mein Körper und mein verwirrter Bauch schwoll fürchterlich an. „Eh eh, folge mir“, sagte Ana. Immer kehrte ich zum Reißbrett zurück – zurück zu Ana. Ich fühlte mich niemals zufrieden. Ich erlebte niemals dieses Selbstvertrauen – aber da wartete schon Ana, sang davon, dass es gerade hinter dem nächsten Hügel war, dem nächsten Teich, der nächsten Landschaftsmarke.

 

Nicht nur meine Haut, sondern mein LEBEN war ziemlich grau geworden. Ich wollte etwas spüren, also schnitt ich mich. Ich wollte etwas wollen, also hungerte ich. Ich wollte irgendjemanden lieben, aber da war zu viel tiefer, tiefer Schmerz, der Linderung benötigte. Es war tiefste, dunkelste Traurigkeit: die, die ich Verzweiflung nenne – das bedeutet, ohne Hoffnung zu sein.

 

Keiner im Universum kann Verzweiflung verstehen, bis er sie selbst erlebt hat. Es ist tatsächlich die allerallerschlimmste Form des Leides. Es ist wie das niemals endende Wehklagen einer Person in tiefer, tiefer Trauer, aber Tag für Tag in deiner eigenen Seele geheim gehalten. Eine Person ohne Hoffnung hat keinen Grund zu existieren. Sie sieht keinen Wert darin, zu sein. Keine Motivation, weiterzumachen. Keinen Grund, morgens aufzuwachen oder auch nur etwas so Simples zu tun wie die Treppe hoch zu laufen. Es ist einfach zu schwer.

 

* * *

 

Du siehst, Teufel halten selten ihre Versprechen.

 

Wo mir Erfolg versprochen wurde, erfuhr ich nur tiefere Gefühle des Versagens. Wo mir glamouröse Schönheit versprochen wurde, erhielt ich nur einen kaputten Körper. Wo mir Kontrolle versprochen wurde, verlor ich alle Kraft… Wo mir Liebe und Bewunderung versprochen wurde, bekam ich eine Reihe zerbrochener Beziehungen… und dann die Verzweiflung.

 

Oh nein, keine Flucht. Kein Trost. Ich wehklagte in tiefstem Leid, als ich mit meinem plumpen alten Honda eine trostlose winterliche Landstraße entlang fuhr. Der Himmel war grau. Tränen, Rotz und Sabber strömten mein graues Gesicht hinab. So viel Schmerz. In der Falle. Ich konnte nicht länger mit Ana leben – ich wollte sterben. Aber ich spürte auch, dass ich niemals ohne sie leben konnte. Wie würde ich dem Leben ohne sie entgegentreten? Könnte ich dem Leben jemals ohne sie entgegentreten? Ich glaubte nicht, dass ich es könnte. Ich dachte, dass es keinen möglichen Weg gab, jemals glücklich zu sein, wenn ich ihr unsichtbares Versprechen aufgab. Ich hatte Angst, dass ich zu allem werden könnte, was ich hasste. Sie war so tief in mein Wesen eingeprägt. Ich sah keine Fluchtmöglichkeit. Keine Hoffnung. Äußerste Verzweiflung.

 

Meine lieben, lieben Schwestern –

 

Ich warne euch!

 

Es ist nur eine Illusion.

 

 

 

15.2.10 01:32


You are going to die - Botschaft von Kat

16.2.10 11:59


Videobotschaften von Kat

16.2.10 12:04


Mal zum Nachdenken

5-20% der Magersüchtigen sterben an ihrer Krankheit. Deshalb ist es natürlich besonders schlimm, wenn man hört, dass jemand, den man kennt, daran erkrankt ist.

Aber: Viele Magersüchtige waren vor ihrer Krankheit depressiv, hatten Selbstmordgedanken.


Wenn man annimmt, dass dies etwa 50% der Erkrankten betrifft, aber nur 15% an ihrer Erkrankung sterben, hat die Magersucht etwa 35% ihrer Opfer das Leben gerettet.

Also: Nicht verteufeln, sondern gucken, was dahintersteckt, und den Menschen helfen.

16.2.10 14:44





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